Haarausfall © Apotheke Niklasdorf

Die wachsende Stirn

Haarausfall bei Männern – die häufigsten Ursachen und warum so viele betroffen sind.

Geheimratsecken, Haarkranz, Glatze: Die Aussicht auf einen immer weiter „fliehenden Haaransatz“ lässt kaum einen Mann kalt. Doch wie kommt es eigentlich dazu? Die am weitesten verbreitete Erklärung ist eine schmeichelhafte, denn das Männlichkeitshormon Testosteron assoziieren wir mit Kraft, Sex und vielleicht noch Chuck Norris.

Dass Männer mit einem besonders hohen Testosteronspiegel eher zur Glatze neigen würden, ist aber nicht die ganze Wahrheit. Es stimmt zwar, dass das „Kampfhormon“ die Haarwurzeln angreift – wie empfindlich diese darauf reagieren, ist allerdings genetisch bedingt. Außerdem kann übermäßiger Haarausfall noch viele weitere, teils sehr unterschiedliche Ursachen haben. Zu den häufigsten zählt, so schlicht wie bedrohlich: das natürliche Altern. Die rund 50 Haare, die wir täglich verlieren, wachsen in der Jugend fleißig nach. Je älter wir werden, umso langsamer geht das voran. Und sind es statt 50 plötzlich 100 Haare, die wir pro Tag lassen müssen, zeigen sich bald erste lichte Stellen.

HAARAUSFALL KANN VIELE URSACHEN HABEN

Situationen, die „zum Haare raufen“ sind, also Stress und Nervosität mit sich bringen, begünstigen tatsächlich den Haarausfall. Besser ist es, sich keine grauen Haare wachsen zu lassen oder diese zumindest zu akzeptieren, denn auch Haarfärbemittel können dazu führen, dass die Haare ausgehen. Wer unter kreisrundem Haarausfall, meist am Hinterkopf, leidet, sollte seinen Arzt darauf aufmerksam machen. Denn nicht selten ist dafür das Immunsystem verantwortlich, das die eigenen Haare als vermeintlichen Fremdkörper abzu stoßen versucht. Auch manche Krankheiten wie Pilzinfektionen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Diabetes oder Lupus bringen verstärkten Haarausfall mit sich.

Als Nebenwirkung ist Haarausfall bei gewissen Medikamenten und Drogen bekannt. Dazu zählen Antidepressiva, einige Arthritismedikamente, Beta-Blocker gegen hohen Blutdruck, Amphetamine und Medikamente zur Krebsbehandlung. Der Haarverlust kann aber auch an einem unausgewogenen Hormonhaushalt oder der schlechten Durchblutung von Kopfhaut und Haarwurzeln liegen. Die jeweilige Ursache des Haarausfalls und entsprechende Therapien lassen sich nur bei einer individuellen Beratung klären.

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