Rose © Dr. Angelika Prentner

Blumenkönigin Rose

Die Rose hilft bei Herz-Kreislauf-Problemen und ist auch in der Naturkosmetik wichtig.


Wie die Rose angebaut und genutzt werden kann, das beschreiben schon zahlreiche Berichte aus dem antiken Rom und Ägypten. Von Sappho wurde sie in der griechischen Antike als „Königin der Blumen“ bezeichnet. Und ganz wie es einer Königin gebührt, wurde sie seither öfter gerühmt und in Versen besungen als jede andere Blume. Selbst von den Göttern hochverehrt, entwickelte sie sich zum Attribut der Liebesgöttinnen Aphrodite und Venus und damit zum Symbol der Liebe. Bei den Germanen war sie die Blume der Freya. Für Dichter, die ihre Geliebte beschreiben wollten, diente die Rose oft zum Vergleich. Und sie findet sich in zahlreichen Sagen, Legenden und Märchen, wie zum Beispiel Dornröschen oder Schneeweißchen und Rosenrot. Schenkt man antiken Sagen Glauben, so sind die Rosen als Überbleibsel der Morgenröte auf Erden entstanden oder zusammen mit Aphrodite dem Meerschaum entstiegen. Die rote Farbe wird unter anderem auf das Blut der Aphrodite, die sich an den Dornen stach, zurückgeführt. Und das ist der vielleicht interessanteste Aspekt an dieser mystischen Blume. Oben lieblich, unten wehrhaft – keine Rose ohne Dornen. So wird die Rose symbolisch auch mit Schmerz verbunden, oder als „welkende Rose“ mit Vergänglichkeit und Tod. Obwohl sie mit ihrem angenehmen Duft und ihrer prachtvollen Blütenbildung in erster Linie eine Venuspflanze ist, werden ihre Dornen mit einem zweiten Planeten, nämlich Mars, in Verbindung gebracht: Der kriegerische Mars steht für Willenskraft, unerschrockene Wahrheitsliebe, Stärke, Tapferkeit, feurigen Mut und unbeugsamen Sinn.

Gut bei Herz-, Kreislauf- und Nervenbeschwerden

Die Rose vermag es, diese beiden doch sehr konträren Einflüsse harmonisch zu vereinen. Und so gestaltet sich auch ihre Wirkung: In Kombination mit Melisse und Salbei bringt sie Harmonie für Herz und Nerven. Und bereits im antiken Griechenland wurde das Rosenöl in zahlreichen Arzneien verwendet, um die Wirkung zu harmonisieren und die Wirkstoffe besser verträglich zu machen. Allgemein gelten Rosen-blüten als kühlend, beruhigend und schmerzlindernd. Sie vertreiben Ärger und Anspannung, verbessern das Gewebe und wirken reinigend bei Harnwegsproblemen. Neben dem Frauenmantel und dem Mutterkraut zählen sie zu den wichtigsten Frauenheilmitteln. In der Klosterheilkunde schätzte man sie als wirksames Mittel zur Behandlung verschiedenster Krankheiten. Unter anderem stellten die Mönche aus den Rosenblättern kühlende Augensalben her. Hildegard von Bingen schrieb: „Die Rose ist kalt, und diese Kälte hat eine nützliche Mischung in sich. Am frühen Morgen, nimm ein Rosenblatt, lege es auf deine Augen. Es zieht den Saft, das ist das Triefen, heraus und macht sie klar.“

Naturkosmetik mit puren Rosen-Essenzen

Die Wirkung des ätherischen Rosenöls wird in der Aromatherapie sehr geschätzt. Zum Beispiel in der Geburtshilfe, in der Frauenheilkunde, der Altenpflege, zur Erfrischung oder zur Entspannung im Alltag. Auf die Psyche wirkt der Rosenduft stabilisierend, ausgleichend, antidepressiv und herzöffnend. Für Kräuterpfarrer Weidinger war der Rosenduft gar ein himmlischer Gruß, der in die Trostlosigkeit hinein Entspannung vermitteln will. So verwundert es nicht, dass im Christentum der  Rosenkranz gebetet oder Trost bei der „geheimnisvollen Rose“, ein anderer Name der Heiligen Maria, gesucht wird. Bei körperlichen Beschwerden hilft das Rosenöl ebenfalls, sei es gegen Viren oder Infektionen, da es entzündungshemmend wirkt und das Wachstum von Bakterien hemmt. Rosenöl gilt als stärkend und tonisierend, es fördert die Zellregeneration und ist sehr hautpflegend. Bei der Destillation des Rosenöls wird auch das beliebte Rosenwasser gewonnen. Dieses hat den Vorteil, dass es unverdünnt verwendet werden kann. Es dient als Gesichtswasser, für Körperwaschungen – vor allem in der Altenpflege – und wirkt heilend bei Neurodermitis. Betroffene Hautstellen werden am besten direkt mit Rosenwasser eingesprüht oder betupft. Die Wirkung des Rosenwassers ist kühlend, zusammenziehend, leicht desinfizierend und sehr hautpflegend. Dank dieser Eigenschaften wird es auch gern als wertvolle Komponente natürlicher Deodorants eingesetzt, die im Einklang mit dem Körper wirken.

TEM-Tipp: Tausendschön-Tee

Kostbare Zutaten vereinen sich in dieser wirksamen Mischung: Der großblättrige weiße Tee „Pai Mu Tan“, zu Deutsch „weiße Pfingstrose“, regt an, wirkt belebend und schützt die Zellen. Die Rose öffnet das Herz. Und das Eisenkraut sorgt dafür, dass es sich bei einer Tasse dieses Tees herrlich zur Ruhe kommen lässt.

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