Haferstroh © shuterstock | Mamsizz

Lebe froh mit Haferstroh

Die Managerpflanze schenkt gleichzeitig Energie, Ruhe und gute Laune.

Der aus der Familie der Süßgräser stammende Hafer ist wie die Gerste einst als Wildgras aus Vorderasien zu uns nach Europa gelangt. Bereits in der Bronzezeit um 2000 v. Chr. wurde Hafer von den Germanen und Kelten angebaut – auch als Futtermittel für ihre Haustiere. Wurde Hafer jedoch ungedroschen verfüttert, piksten die unverdaulichen Spelzen die Pferde beim Äpfeln. Das machte sie unruhig und sie jagten ungestüm über die Koppeln. Ob „der Hafer sticht“ fragen wir deshalb bis heute rastlose Menschen.

Gelassene Energie

Für das Haferstroh selbst werden Laubblätter und Stängel vor der Vollblüte geerntet. Auf dem Feld wiegt sich die Haferpflanze geschmeidig im Wind und richtet sich auch nach heftigen Stürmen wieder von selbst auf. Diese Widerstandsfähigkeit gibt Haferstroh auch als Heilpflanze weiter: Es macht belastbarer, fördert Mut und Entscheidungskraft, zudem verleiht es Ruhe und bringt gleichzeitig gute Laune.

Lebe glücklich, lebe froh,
wie die Maus im Haferstroh.
Aus dem Poesiealbum

Diese Eigenschaften machen Haferstroh zur Anti-Stress-Pflanze schlechthin. Im Beruf hilft es, den täglichen Herausforderungen gelassener zu begegnen und diese besser zu meistern. Schulkinder unterstützt Haferstroh beim Lernen, indem es das „Hirn entlüftet“ und so die Konzentration fördert. Und auch in schwierigen Lebensphasen, wie bei Mobbing-, Trennungs- oder Scheidungssituationen, ist Haferstroh ein stärkender Begleiter, der uns unterstützt, die Kraft aus der Ruhe zu schöpfen, damit wir im richtigen Moment das Richtige für uns entscheiden können. Daher erleichtert es uns auch, von Süchten loszukommen, und ist zum Beispiel bei der Nikotinentwöhnung empfehlenswert.

Stärkt die Haut

Haferstroh war dank seiner positiven Eigenschaften auch schon früh in der Volksmedizin bekannt. Es sollte die Füße wärmen und wurde zur Behandlung von Frostbeulen, Augenbeschwerden, Blasenschwäche, Rheuma, Gicht und Hautflechten eingesetzt. Heute wissen wir, dass die Wirksamkeit bei Hautbeschwerden der Kieselsäure zu verdanken ist, die in selten hoher Menge im Haferstroh vorkommt. Kieselsäure ist eine Verbindung zwischen Silizium, Sauerstoff und Wasser. Von innen fördert sie die Bildung des Bindegewebes. Von außen wirkt Kieselsäure entzündungshemmend und juckreizlindernd. Kieselsäure sorgt dafür, dass sich geschädigte, entzündete Hautstellen zusammenziehen. Durch diese „Kitt-Reaktion“ wird den Entzündungserregern der Nährboden entzogen und der Selbstheilungsprozess der Haut kann beginnen. Aus diesem Grund hat sich der Einsatz von Haferstroh, zum Beispiel als Vollbad, bei juckenden, nässenden und entzündlichen Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Dermatitis, bestens bewährt.

Schützt den Magen

Hafer selbst enthält aber auch wertvolle Schleimstoffe. Diese quellen mit Wasser auf, binden die Magensäure und legen sich wie ein schützender Film über gereizte Schleimhäute. Deshalb ist Hafer empfehlenswert bei Magen-Darm-Beschwerden aller Art und bringt Erleichterung bei Sodbrennen. Aber auch generell als warmes Energie-Frühstück sind Haferflocken – übergossen mit heißem Wasser – und saisonale Früchte der ideale Start in den Tag.

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