Sonne Illustration © @ Apotheke Niklasdorf

Sonnenschutzmittel

Chemischer und mineralischer UV-Filter im Vergleich.

CHEMISCHER SONNENSCHUTZ

Chemische UV-Filter dringen in die äußere Schicht der Oberhaut ein. Nach einer Aktivierungsphase von ca. 30 Minuten beginnen sie mittels chemischer Reaktion, die UV-Strahlen in der Haut in andere Energieformen umzuwandeln.

Vorteile
+ Lässt sich leicht auf der Haut verteilen und zieht schnell ein
+ Höhere Lichtschutzfaktoren als bei mineralischen Filtern möglich

Nachteile
- Schützt erst nach ca. 30 Minuten
- Geringe Haltbarkeit von nur wenigen Monaten
- Kann hormonähnlich wirken und allergische Reaktionen hervorrufen

MINERALISCHER SONNENSCHUTZ

Mineralische UV-Filter bestehen aus natürlichen, weißen Farbpigmenten, meistens Titandioxid und Zinkoxid. Diese legen sich auf die Hautoberfläche wie viele kleine Spiegel und beginnen sofort damit, das Sonnenlicht zu reflektieren.

Vorteile
+ Schützt sofort nach dem Auftragen, ohne Wartezeit
+ Sehr gute Verträglichkeit

Nachteile
- Schwerer auf der Haut zu verteilen
- Hinterlässt einen feinen weißlichen Film auf der Haut
- Auf Produkte ohne gesundheitlich bedenkliche Nanopartikel achten

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