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Gesunder Schlaf

Was außer Schäfchenzählen gegen Probleme beim Einschlafen hilft

Guter Schlaf ist ein Segen. Das wird uns spätestens dann bewusst, wenn wir nachts wach liegen und nicht einschlafen können. Jeder Vierte leidet heute unter Schlafstörungen. Die Gründe dafür reichen von Stress über Krankheiten bis hin zu negativen Umwelteinflüssen. Auch Rhythmusänderungen, etwa durch lange Flugreisen oder wechselnde Tag- und Nachtarbeit, können dazu führen, dass Schäfchenzählen nicht mehr hilft. Sogar die Angst vor zu wenig Schlaf kann die Ursache dafür sein. Dabei ist das Schlafbedürfnis eine sehr individuelle Angelegenheit. Mancher Erwachsene ist schon nach wenigen Stunden topfit, andere brauchen zehn oder mehr, um sich wirklich ausgeschlafen zu fühlen. Dass überhaupt geschlafen wird, ist aber in jedem Fall ein Muss, um gesund zu bleiben.

So lässt sichs gut schlafen

Wer unter Einschlafschwierigkeiten leidet, sollte Reizüberflutungen vor dem Zubettgehen meiden. Ein Abendspaziergang, leise Musik, ein gutes Buch, Yoga oder ein Kräuterbad können Wunder wirken, wenn es darum geht, zur Ruhe zu finden. Zusätzlich hilft ein regelmäßig eingehaltener Schlaf-Wach-Rhythmus dem Körper, sich schneller auf Schlaf einzustellen. Zu spätes, zu reichliches Essen sowie aufputschende oder alkoholische Getränke sollten vermieden werden – denn sich vor dem Schlafen ruhig und ausgeglichen zu fühlen, ist die beste Voraussetzung für eine gute Nacht. 

Heilpflanzen, die den Schlaf fördern

Beeinträchtigen Stress oder seelische Belastungen unsere innere Ruhe, so können schlaffördernde Heilpflanzen helfen. Im Gegensatz zu chemisch-synthetischen Medikamenten haben diese kaum Nebenwirkungen und machen – abgesehen vom Gewöhnungseffekt bei Baldrian – nicht süchtig. Das antidepressiv wirkende Johanniskraut und der beruhigende Baldrian sind der Legende nach die Blumen des Lichtgottes Baldur. Johanniskraut steht für die Sonne und sollte daher am Morgen eingenommen werden, die Mondpflanze Baldrian abends. Auch Melisse und Passionsblume wirken beruhigend. Lavendelduft öffnet die Sinne und vertreibt etwaige Kopfschmerzen. Nervös Erschöpften und vom Job Gestressten empfiehlt sich der nervenberuhigende Hafer. Neben Entspannungs- und Atemübungen zählen auch Bachblüten und Schüßlersalze zu den bewährten Mitteln, die zu einem erholsamen Schlaf verhelfen.

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