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Regelschmerzen

Tipps zur Behandlung und Vorbeugung von Regelschmerzen

Ein leichtes Ziehen in der Brust, ein unangenehmes Gefühl im Unterbauch – es ist wieder so weit. Die monatliche Regelblutung steht an. Rund alle 28 Tage, ähnlich dem Mondzyklus, tritt die Menstruation ein. Dabei wird die zuvor für eine mögliche Einnistung des Eis aufgebaute Gebärmutterschleimhaut zusammen mit der Menstruationsflüssigkeit ausgeschieden. Diese sogenannte Monats- oder Mondblutung ist bei vielen Frauen mit Beschwerden verbunden. Treten sie regelmäßig auf, werden sie Dysmenorrhö genannt. Typische Symptome sind schmerzhafte Krämpfe im Unterleib, die bis in den Rücken ausstrahlen können, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung sowie Kopfschmerzen und Migräne. Doch es gibt gute Hilfsmittel, die „den Tagen“ den Schrecken nehmen.

Was bei Regelschmerzen auf natürliche Weise hilft

Wer es lieber positiv sehen möchte: Die Regelblutung ist eine den Frauen vorbehaltene Chance, jeden Monat zu entgiften. Die Krämpfe dauern auch meist nicht lange an. Sobald das Blut fließen kann, bessert sich die Lage. Denn der Regelschmerz entsteht durch starke Kontraktionen der Gebärmutter, aufgrund derer sie schlechter durchblutet wird. Gleichzeitig wird der Schmerzbotenstoff Prostaglandin gebildet. Durch Bewegung und Sport wird das Becken stärker durchblutet und die Schmerzen lassen nach. Während der Periode eignen sich Fahrradfahren und Spazierengehen besonders. Auch tut es gut, sich mehr Ruhe zu gönnen und die Krämpfe mittels Wärmeflasche oder Entspannungsbad zu lösen. Soweit wie möglich sollte aber auf Tampons verzichtet werden, denn diese hemmen den Blutfluss, trocknen aus und begünstigen das Wachstum von Bakterien. Damit erst gar keine Krämpfe entstehen, empfehlen sich vorbeugende Maßnahmen, am besten schon ein paar Tage vor dem Einsetzen der Blutung. Leichtes Essen und viel trinken – z. B. Frauenkräutertees mit Schafgarbe, Melisse, Kamille, Frauenmantel und Gänsefingerkraut – haben sich ebenso bewährt wie die Einnahme von hoch wirksamem Magnesium, zum Beispiel in Form des Schüßlersalzes „Heiße 7“. Auch Kaffee zu reduzieren und stattdessen Yoga und Meditation auszuprobieren, kann hilfreich sein. Treten Menstruationsbeschwerden nach Jahren plötzlich auf, sollte die Ursache auf jeden Fall gynäkologisch abgeklärt werden, um Krankheiten auszuschließen.

 

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