Kopfläuse © Apotheke Niklasdorf

Kampf den Kopfläusen

Tipps und Hausmittel die bei Kopfläusen und Nissen natürlich helfen

Die Ansteckung ist oft eine Sache von Minuten. Kuscheln, tuscheln, spielen – wann immer Köpfe zusammengesteckt werden, können die flink krabbelnden Läuse von einem Kind zum anderen wechseln. Über gemeinsam benutzte Kopfkissen oder Handtücher ist eine Ansteckung zwar auch möglich, aber eher die Ausnahme. Auf dem neuen Kopf angekommen, beginnen die winzigen flügellosen Insekten schon bald, Blut zu saugen und bräunlich-graue Eier zu legen. Diese sind etwa 0,8 Millimeter groß, tropfenförmig und lassen sich nur schwer vom Haar entfernen. Doch es gibt natürliche Mittel und sanfte Wege, die lästigen Läuse wieder loszuwerden.

Kopfläuse und Nissen erkennen, bekämpfen und vorbeugen

Bei Lausalarm in Kindergarten oder in der Schule sollten wir unsere Kinder auf jeden Fall untersuchen. Läuse halten sich gern an den Schläfen, im Nacken und hinter den Ohren auf. Neben Eiern und Läusen deuten auch weißliche Eihüllen – die Nissen, aus denen noch Larven schlüpfen können – auf einen Befall hin. Nachdem das Speichelsekret, das Läuse beim Blutsaugen abgeben, Juckreiz auslöst, ist häufiges Kopfkratzen ebenfalls ein Anzeichen für die ungebetenen Besucher. Ist der Befall festgestellt, heißt es handeln. Shampoos und Sprays aus der Apotheke sind dabei die erste Wahl. Bei vielen Lausmitteln ist nach acht bis zehn Tagen eine Nachbehandlung notwendig, bei anderen reicht eine einmalige Anwendung. Kämme, Bürsten und Haarspangen in heißem Seifenwasser sorgfältig reinigen. Bettwäsche, Kleidung und Handtücher werden bei einer 60-Grad-Wäsche mit entsprechenden Mitteln wieder lausfrei. Empfindlichere Textilien sowie Kuscheltiere und Spielzeug am besten in einem Plastiksack verschließen – ohne Nahrungsquelle sterben Läuse nach spätestens 55 Stunden ab. Und Temperaturen über 60 °C, wie in der Sauna, oder Minusgrade, wie in der Tiefkühltruhe, geben den Krabbeltieren den Rest. Von Kindersitzen und Möbeln lassen sich Läuse und Eier mit dem Staubsauger entfernen, dessen Beutel anschließend idealerweise entsorgt wird. Haustiere müssen nicht extra behandelt werden, da Läuse sie nicht befallen. Auch Desinfektionsmittel oder Insektensprays sind nicht notwendig. Shampoo, Lausspray und regelmäßige Kontrollen helfen, einem neuerlichen Befall vorzubeugen.

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