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Starkes Schwitzen

Warum Schwitzen wichtig ist und was gegen Hyperhidrose wirkt.

An warmen Tagen merken wir es schnell: Plötzlich wird es feucht auf der Haut. Auch wenn uns das anderen gegenüber unangenehm ist, so erfüllt das Schwitzen doch wichtige Funktionen. Das Wasser, das zum Verdunsten gebracht wird, entzieht der Haut Wärme und hilft so, den Körper abzukühlen. Gleichzeitig werden nicht benötigte oder schädigende Stoffe ausgeschieden. Das Schwitzen dient demnach der Ausleitung und der Entgiftung. Kündigt sich ein grippaler Infekt an, kann diese Funktion gezielt eingesetzt werden. Die aus der Volksheilkunde bekannte Lindenblüten-Schwitzkur etwa regt durch Überwärmung des Körpers zur Immunarbeit an und aktiviert die körpereigenen Selbstheilungskräfte. Schwitzen dient darüber hinaus dem Um- und Abbau von geschädigtem Gewebe und fördert die Ausleitung von Gewebeschlacken.

Deos ohne Aluminium

Besonders beim nächtlichen Schwitzen werden Giftstoffe und verschiedene Krankheitserreger ausgeschieden. Der Nachtschweiß trägt so zur Gesunderhaltung des gesamten Organismus bei. Ein halber Liter pro Nacht ist völlig normal, doch Nacht für Nacht nassgeschwitzt aufzuwachen, ist ein Warnsignal, das ernstgenommen werden sollte. Übermäßiges Schwitzen – auch tagsüber – hat seine Gründe. Das vermehrte Schwitzen, in der Fachsprache Hyperhidrose, kann auf eine Störung des inneren Milieus, auf Ernährungsfehler, Stress, Quecksilber und andere Schwermetallbelastungen oder Stoffwechsel- und Verdauungsstörungen hindeuten. Was hilft aber, wenn die starke Schweißbildung zur Belastung wird? Da das Schwitzen wichtige Aufgaben erfüllt, sollte es nicht völlig unterbunden werden. Anstatt die Poren mit aluminiumhaltigen Antitranspi-rantien zu verstopfen, lieber zu natürlichen Deodorants greifen. Schuhe und Kleidung täglich zu wechseln empfiehlt sich ebenso, wie auf atmungsaktive Materialien zu achten: Baumwolle, Wolle, Seide und Leder sind besser als synthetische Fasern. Mithilfe von Sport, Sauna und Wechselduschen lässt sich der Körper gut an starke Temperaturschwankungen gewöhnen – heiße Vollbäder sollten hingegen vermieden werden. Regelmäßiges Lüften des Schlafzimmers und Wechseln der Bettwäsche verbessern die nächtliche Situation. Der Verzicht auf anregende Genussmittel wie Kaffee, Alkohol und Zigaretten hilft ebenfalls. Fußbäder mit Zinnkraut oder Basenpulver mindern das Schwitzen an den Füßen, innerlich unterstützen Pflanzenmischungen inTropfenform.

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Ob gegen starkes Schwitzen oder speziell für empfindliche Haut, die aluminiumfreien Deo-Sprays werden aus 100 % biologischen pflanzlichen Bestandteilen, wie z. B. aus Rosen- oder Orangenblüten, auf Schüßler-Salze-Basis gefertigt. Wirken verlässlich und im Einklang mit dem Körper.

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