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Gutes Baby-Bauch-Gefühl

Mit gesunder Darmflora zu einem starken Immunsystem – von Anfang an.

Unser Darm ist ein komplexes und dynamisches bakterielles Ökosystem. Er enthält rund 1,3-mal so viele Mikroorganismen, wie es Zellen im menschlichen Organismus gibt. Kein Wunder, dass der Aufbau der Mikrobiota, also der Darmflora, Zeit braucht. Nach der TCM dauert es mindestens die ersten sieben Lebensjahre, bis der Darm – und damit das Immunsystem – gut entwickelt ist. Die richtige Besiedelung des Darms ist nicht nur für eine harmonische Verdauung wichtig. Auch unsere Abwehr hat mit rund 80 % seiner Immunzellen dort seinen Sitz. Deswegen ist die richtige Darmflora ein essenzieller Faktor für Gesundheit und Vitalität. Die Basis dafür wird schon vor der Geburt geschaffen. Denn die Darmflora und das Scheidenmilieu der werdenden Mutter beeinflussen das Baby. Und auch die Art der Geburt ist entscheidend. Beim Ungeborenen ist der Darm noch steril.

Welche Bakterien unseren Darm besiedeln, beeinflusst
die spätere Gesundheit, z.B. auchdie Allergieanfälligkeit.

Auf seinem Weg durch den Geburtskanal kommt das Baby dann mit vaginalen Bakterien der Mutter in Kontakt, die teils den Darmkeimen entsprechen. Nach der Spontangeburt ist der kindliche Darm mit den mütterlichen Bakterien übersät. Bei einem Kaiserschnitt hingegen kommt das Baby nur mit der Haut der Mutter und der Krankenhausumgebung in Kontakt. Deshalb finden sich im Darm von Kaiserschnittbabys weniger und eher jene Keime, die auf der Haut der Mutter vorkommen. Die nächsten Weichen werden dann mit der Ernährung gestellt. Stillen liefert mehr Bifidobakterien, hochwertige Babymilch sorgt für eine größere Bakterienvielfalt. Doch auch die Muttermilch unterliegt Umwelteinflüssen. Ist die mütterliche Darmflora gestört, enthält die Milch weniger Lactobazillen. Hier können Probiotika, die Lactobazillen enthalten, und Präbiotika, die das Bakterienwachstum im Darm anregen, helfen. Immerhin kann eine gute Versorgung mit Lactobazillen gefürchtete Koliken abwehren, die Schmerzen und Schreiattacken auslösen.

Vorsicht bei Kuhmilch

Koliken bei Kleinkindern können auch durch Kuhmilchprodukte ausgelöst werden. Daraus kann sich schon in den ersten Lebensmonaten eine Unverträglichkeit entwickeln, die sich durch Symptome wie häufiges Weinen, schlechtes Zunehmen und Hautprobleme bemerkbar macht.

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